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Meine Beinverlängerung

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Meine Beinverlängerung

Ich bin bei meiner Geburt mit einem Klumpfuß 
auf die Welt gekommen, der operiert wurde, 
als ich ein 3/4 Jahr alt war. Die Beinverkürzung 
kam dann dadurch zustande, dass das Bein 
einfach nicht mehr so gewachsen ist wie es 
hätte wachsen sollen.
Inzwischen bin ich bei einer Beinverkürzung 
von 3,1cm im rechten Bein. Davon sind es 5 mm 
im Oberschenkel und 26 mm im Unterschenkel.



Als ich noch jünger war, habe ich immer brav Schuherhöhungen und Einlagen getragen. Aber mit dem Teeniealter kam die Eitelkeit und ich habe es einfach weggelassen. Ich hatte keine Probleme, keine Schmerzen und somit war mir das egal. Erst vor 4-5 Jahren fing es an, mir Probleme zu bereiten. Schmerzen in der Hüfte, in den Schultern, im Rücken, im Sprunggelenk (indem inzwischen auch schon eine leichte Arthrose ist (wahrscheinlich)durch die Fehlbelastung)...
Ich konnte keinen Sport mehr machen, außer Schwimmen und Radfahren. Und da mich dies dann letztendlich so eingeschränkt hat, bin ich wieder zum Orthopäden gegangen und habe mir meine Schuhe erhöhen lassen in der Hoffnung, dass es dann gut wird. Aber dies war nicht der Fall. Mit diesem Klotz von 3,1cm am Bein konnte ich gar nicht mehr laufen. 
Dann habe ich angefangen im Internet zu recherchieren über verschiedene Möglichkeiten. Beim durchforsten des Internets bin ich auf Laura gestoßen (meine-beinverlaengerung.de.tl/).
Ich war völlig fasziniert und habe gleich über Internet einen Termin im ZEM in München (beinverlaengerung.de)beantragt. Ich hörte, dass die Wartezeiten dort sehr lange sind und ruhte mich auf dem aus, bis dahin ja mir noch überlegen zu können, ob ich das überhaupt machen würde. 2 Tage später bekam ich dann einen Anruf aus München und einen Termin zum Informationsgespräch und Voruntersuchungen. 
Im März 08 bin ich dann tatsächlich mit meiner Mum nach München gefahren. 



Dort angekommen, wurde ich erstmal geröntgt und genaustens fotografiert.



Während der Auswertung meiner Bilder, waren wir Mittagessen im Löwenbräu und danach war dann das Gespräch mit Prof. Dr. Baumgart.
Er versicherte mir, dass die OP bei mir auf jedenfall möglich sei mit dem Distraktionsmarknagel fitbone. Und er könne mir damit eine sehr gute Verbesserung garantieren. 
Ich war ja soooo happy! Ich lief mit einem Dauergrinsen im Gesicht in München umher. Meinen voraussichtlichen Termin hatte ich am 25. März 2009 vereinbart. Prof. Dr. Baumgart setzte nun ein Schreiben an meine Krankenkasse auf zwecks Kostenübernahme. Ich musste also nur auf eine Zu-oder Absage warten. Das Warten war schrecklich! Dann am 13. Mai 2008 kam die bittere Enttäuschung: "Wir können die Kosten der geplanten Beinverlängerung nicht übernehmen. Selbstverständlich erläutere ich Ihnen die Gründe für diese Entscheidung. Es stehen Behandlungsmethoden wie z.B. Schuherhöhung zur Verfügung." Boah, war das eine Enttäuschung. Einige Tage später habe ich in München angerufen und gesagt, was Sache ist. Prof.Dr. Baumgart hatte das dann wieder in die Hand genommen und entdeckt, dass er in seinem Bericht an die KK einen Zahlendreher hatte aus dem letztendlich nur wenige mm an Verkürzung vorhanden waren. Am 16.Juli kam tatsächlich dann die Zustimmung zur Kostenübernahme. Mensch, war ich glücklich! Natürlich hatte ich auch meine Zweifel, aber die Vorfreude auf ein Leben mit gleichlangen Beinen überwog.
Ich wollte mich mit meinen knapp 30 Jahren nicht damit abfinden, ständig mit Schmerzen aufzustehen und abends mit noch schlimmeren Schmerzen ins Bett zu gehen. 
Am 20.02.2009 hatte ich dann mein OP-Vorgespräch in München, wo die Risiken besprochen wurden und ich einige Unterschriften liefern musste.

Am 24. März war es dann soweit! Mama und meine Schwester Bille standen pünktlich um 8:45h vor meiner Tür. Wir haben alles ins Auto gepackt und fuhren dann los um noch meine Freundin Corrie einzuladen. Jetzt ging es ab nach München!
So gegen 12:30h kamen wir am Krankenhaus Barmherzige Brüder an. Da wir noch bis 14h Zeit hatten, stärkten wir uns im Kiosk.





Kurz vor 14h sind wir dann auf Station gegangen. Die schickten uns dann erst nochmal zur Anmeldung. Meine Sachen konnte ich schonmal aufs Zimmer bringen. (65)
Im Zimmer waren bereits 2 Mädels. Indira, 



die ich von Lauras homepage "kannte" und Gisi.



Ich habe mich dann also angemeldet, meine Telefonkarte aufgeladen und wieder aufs Zimmer gegangen. Da hieß es dann warten. Ich habe meine ganzen Kleider ausgeräumt und da kam auch schon bald der Anästhesist.
Er hatte mit mir über alles gesprochen. Wie es abläuft und welche Risiken es bei der Narkose gibt. Er war sehr nett und ich habe ihn gefragt, ob er derjenige ist, der mich dann während der OP "bewacht". Er wusste es aber noch nicht genau.
Dann kam der Aushilfspfleger kurze Zeit später und fragte seinen Fragebogen durch, maß Blutdruck, Puls und Fieber. Dann hieß es wieder warten.
Gegen 17:30h gingen meine 3 Damen raus und suchten nach etwas Essbarem. Sie kamen ohne etwas wieder. Wir bestellten dann bei einem Pizzaservice, setzten uns vor die Aufzüge und warteten. Zwischendurch musste ich nochmal aufs Zimmer um mir meine Thrombose-Spritze abzuholen. Autsch! :-?
Nebenbei wartete ich sehnsüchtig auf Prof. Dr. Baumgarts Besuch. So gegen 20h erfuhr ich, dass er nur noch vorbeikommt, wenn ich dringende Fragen hätte. Dies war nicht der Fall. 
Mama, Bille und Corrie sind dann gegangen und ich habe noch einmal geduscht. ( Wer weiß, wann dies das nächste Mal möglich ist???) Um 22h hab ich mir dann noch eine Tablette zum Einschlafen geben lassen. Ich war einfach zu aufgeregt um einzuschlafen! So gegen 23:30h muss ich dann mal eingeschlafen sein. Die Nacht war okay. 


Mein letztes Bild vor der OP

25.03.2009

Um 6:30h wurde ich von Schwester Monika  geweckt und bekam noch Blutdruck, Puls und Fieber gemessen. Schwester Irene wollte mein Bein rasieren, was aber überflüssig war, da ich mich daheim schon epiliert hatte. Um 7:30h, kurz bevor mich Schwester Irene abholte, rief mich Mama an und wünschte mir noch viel Glück!
Ich bekam dann eine Tablette und Schwester Irene fuhr mich im Bett in den OP-Bereich und übergab mich einem "Grünkittel" :-) . Ich war noch topfit, musste mich auf so ein hohes hartes Teil legen. Dort bekam ich eine schicke grüne Haube über den Kopf gezogen, musste mein Hemdchen ausziehen und wurde mit einer grünen leichten Decke zugedeckt. Dann kam der "Grüne" mit so einer fahrbaren Liege und schob es unter das Teil auf dem ich lag, welches sich dann langsam unter mir wegrollte und ich auf der Liege landete. Dann wurde ich weitergeschoben. Noch mehr Leute.
Eine Schwester meinte dann noch viel Glück, aber wir waren uns dann beide einig, dass es wohl doch die Ärzte sein sollten, die es gut machen sollen. Dann wurde ich in den OP-Saal geschoben. Es war eiskalt und ich fragte die Leute um mich herum ob sie es hier immer so kalt hätten. Eine Anästhesie-Helferin bejahte und meinte, dass Prof. Dr. Baumgart das immer so wolle, aber ich mir keine Gedanken machen solle, da ich eine Wärmedecke und –Infusion bekommen würde.
Kurz darauf ging es dann auch schon los. Die AH versuchte dann mir erst in der linken Hand einen Zugang zu legen, was aber misslang. Dann in der linken Armbeuge. Währenddessen kam dann der Anästhesist, begrüßte mich und hatte dann kurz darauf die Maske auf der Brust liegen. Ich merkte noch wie es langsam überall kribbelte und weg war ich. 
Ich kann mich erst wieder daran erinnern als ich im Aufwachraum ganz benommen meine Augen kurz öffnete, irgendwelches Gemurmel aufnahm und etwas später merkte ich, dass ich geschoben wurde und dann hörte: “Ah, da kommt sie ja!“
Als ich dann auf dem Zimmer lag weiß ich nur noch, dass ich geweint habe als mich meine Mama in den Arm nahm.

Und jetzt folgt der Bericht meiner Schwester und meiner Mum über mein Benehmen (man beachte - noch im Halbschlaf).


15:00h

Katja kam vom Aufwachraum auf Station, hat geschlafen;
hat geweint als ich sie begrüßt und geküsst habe.
Sybille kam mit rein, hat auch Hallo gesagt,
Corrie kam ein bisschen später kurz vorbei.

 15:30h

Katja gibt Schmerzen und Übelkeit an, bekommt über Infusion etwas gegen Übelkeit und

 15:45h

noch ein Schmerzmittel. Daraufhin schläft sie ein.

 16:00h

Katja schnarcht!!!

Katja denkt, sie läuft aus, bekommt einen feuchten Waschlappen und eine Einlage.



 17:00h

Katja wacht auf, klagt über Knieschmerzen

 17:15h                 

Katja schläft wieder ein, hat ein bisschen mit uns geredet.

 17:39h

Katja fragt, was tut da so? hrrrr!
Ich dachte, der Motor in meinem Bein geht los.
Mama: Das ist glaub draußen!
Bille: Ist das ein Handy?
Naja, falscher Alarm!



18:20h

Katja trinkt ihren ersten Schluck Wasser und sie schwitzt und schwitzt. 
Schwester kommt und misst Blutdruck.
Katja will was unter ihr Bein - Schwester sucht ein kleines Kissen.

18:30h

Kissen muss wieder weg!

18:40h

Luft ist zu warm sagt Katja und bekommt kalten Waschlappen auf die Stirn.
"Alles komisch!" laut Katja

18:50

Thrombosespritze 



Katja schläft wieder!
Corrie kommt und macht Fotos.


Und hier noch ein Dankeschön an meine liebe Mama und mein Schwesterle. Es tat sehr gut sie an  meiner Seite zu wissen. Ohne euch hätte ich die ersten Tage nicht so locker überstanden! DANKE!!! 
Bille wurde dann auch noch krank. Fieber usw... saß mir aber trozdem treu beiseite.

26.03.2009

Die Nacht war schrecklich! Hatte fürchterliche Schmerzen und wusste nicht, wie ich mich hinlegen sollte. Ich bin ständig aufgewacht, Wenn ich aufs Klo musste, kam die Schwester mit dem Nachttopf. Am nächsten morgen noch vor dem Frühstück musste ich wieder auf Toilette. Die Aushilfsschwester Monika  wollte mich auf Toilette bringen. Ich sollte mich langsam aufsetzen und ich merkte schon da, dass ich das noch nicht schaffe. Mir war so was von schwindelig! Nichtsdestotrotz hiefte sie mich auf den Klowagen und fuhr mich zur Toilette. Dort musste ich selbständig auf die Klobrille sitzen. Mir wurde so was von anders und ich konnte mich gerade noch zurück auf den Klostuhl setzen. Dann wurde mir aber ganz anders, bekam Herzrasen und Schweißausbrüche. Dann drückte ich den roten Alarmknopf und Schwester Monika und Medizinstudentin Susanne kamen. Sr Monika ließ dann eiskaltes Wasser über meine Handgelenke laufen und rieb mich mit einem kalten, nassen Waschlappen ab und irgendwie brachten sie mich dann wieder ins Bett, worüber ich sehr froh war.
Als dann etwas später das Frühstück kam, konnte ich auch schon eine Kleinigkeit (Marmeladebrötchen) essen. Als ich Schwester Christa von dem Vorfall erzählte, meinte sie nur, dass sie das klären würde, da jemand der frisch operiert wurde auf keinen Fall vor dem Frühstück aufs Klo gehen kann.
Gegen Mittag kam dann Professor Dr. Baumgart. Am Abend zuvor war er auch kurz da, hatte ihn aber nicht wahrgenommen. Er meinte, dass alles gut gegangen sei. Mein Knochen sei zwar sehr dünn gewesen, und es war viel Arbeit den Marknagel dort hinein zu bekommen, aber sonst lief alles gut. Er hatte getestet, ob ich Gefühl in den Zehen hatte und ermahnte mich mehrmals immer darauf zu achten, daß ich im Sprunggelenk die 90 Grad erreiche, ansonsten bekomme ich schneller als mir lieb ist einen Spitzfuß und die ganze OP war umsonst.
Dann zog er mir das Redong raus; kurz und schmerzlos mit der kurzen Warnung:“ Luft anhalten!“ was etwas unangenehm war aber auch den Druck aus dem Knie nahm.
Mittags ging es dann auch schon recht gut mit Hilfe von dem Rollwagen aufs Klo zu rollen. -STOLZ-
 


Ich war dann eigentlich den ganzen Tag super gut drauf außer mittags, dea bekam ich bei der 
90 Grad-Übung schreckliche Schmerzen, Angst und einen ziemlichen Heulflash. Der Schmerz war so schlimm, als würde man mir ein Messer außen unterhalb der Wade reinstechen und es dann langsam nach oben ziehen. Schrecklich!

Dann am Abend gings aber wieder und Corrie blieb noch einige Zeit bei mir.

27.03.2009

Die Nacht war einigermaßen okay.
Heute morgen bekam ich meine erste Lymphdrainage. Es war sehr angenehm. Das Bein fühlte sich danach so locker an. Der Masseur Kadir war aber auch ein ganz netter. 



Dann etwas später kam Frau Lohr, die Krankengymnastin. Ein Frau, die man einfach lieb haben muss.



Wir haben mit ganz kleinen Übungen angefangen, wie z.B. die Zehen krallen und die 90 Grad-Übung (grrr). Es tat sehr weh, aber ich habe versucht mich nicht draus bringen zu lassen.



Corrie und ich haben nach dem Mittagessen noch ganz gemütlich einen DVD geschaut und haben relaxt aber bald aufgegeben. Irgendwie bekamen wir einen kleinen Krankenhaus-Koller uind wollten uns außerhalb des Zimmers aufhalten. Corrie fragte nach einem Rolli und tatsächlich durften wir etwas durchs KH tigern. Wir sind runter zum Kiosk und haben uns ein Stückchen Kuchen und einen Kaffee gegönnt. Das tat gut! Da es mich aber dann doch sehr angestrengt hat, sind wir bald wieder aufs Zimmer und Corrie ist etwas in die Stadt gegangen.
Am Abend kam Prof. Dr. Baumgart und befreite mich von dem lästigen Verband. Ich war überwältigt, wie schön die Nähte aussehen. Es waren klar, alle möglichen Farben vertreten und ziemlich geschwollen, aber sonst echt "schön".








Mein Professor Dr. Baumgart 

28.03.2009

Corrie ist heute schon ganz früh zu mir ins KH gekommen. Da haben wir nach frischen Thrombosestrümpfen gefragt und Sr Irene meinte, wir könnten ja dann gleich mal richtig meine Füße waschen. Da Corrie mir aber eh noch meine Haare waschen wollte haben wir Sr Monika gefragt, ob ich vielleicht auch duschen dürfe. Das sei kein Problem und so haben wir das dann auch getan. Es tat ja soooo gut. Endlich wieder Wasser auf dem Körper... Danach wurde ich neu bepflastert.



Ohne meiner Corrie hätte ich das nie geschafft! Sie ist einfach die Beste. Allerdings war heute unser letzter Tag. Sie musste heute wieder abreisen. Sie war die beste "Privat-Krankenschwester" die man sich wünschen kann.



Dann um 11:20h kam schon das Mittagessen. Ich konnte kaum etwas essen. Der Apettit war gleich null. Bis zu dem Tag hatte ich 3 Kilos abgenommen.
Um 12:30h kam dann Prof.Dr. Baumgart und erklärte mir wie das mit dem Verlängern geht.

http://www.myvideo.de/watch/7354382



Wir haben es dann auch gleich ausprobiert. Ich hatte ja solche Angst, dass es weh tut und man es dann nicht mehr stoppen kann. Aber das war nicht der Fall. Mit dem Stetoskop kann man dann auch richtig den Motor hören. WAHNSINN! Ab Montag soll ich es dann selbständig 3x täglich machen.

Man musste aber meine Schmerzmitteldosis erhöhen, da die Schmerzen unten außen am Bein so schlimm sind. Ich hatte zeitweise echt Angst, dass ich das nicht hinbekomme.
15:15h 
Ich habe probiert mein Bein abzuwinkeln und es gelang mir das Bein im 90 Grad Winkel über die Bettkante zu hängen.

29.03.2009

Heute um 9:30h kamen mich meine 3 Männer besuchen mit schönen Bildern und einer Kiste voller DVD´s von Corrie gegen die Langeweile.







Wir waren erst mal eine Weile auf dem Zimmer und ich habe ihnen die Bilder der letzten Tage gezeigt. Von den Schmerzen her ging es mir eigentlich recht gut.
Später sind wir dann mal runter zur Eingangshalle gelaufen und zum Aqurium gesessen. So um 11:30h sind wir wieder aufs Zimmer wegen Mittagessen. Die Jungs haben sich am Kiosk was geholt. Ihnen war wahnsinnig langweilig, stritten sich oder fuhren sich gegenseitig im Rollstuhl durchs KH. 
So um 14h kamen Malle und Kalle zu Besuch. Malle ist die Cousine meiner Mum. Sie wohnen in München. Ich fand es total lieb, dass sie vorbeigeschaut haben.
So gegen 17h sind meine Herren dann auch wieder gefahren. Am Montag war ja wieder Schule und die Fahrt ging auch noch ca. 3Std.
Es hieß also wieder für eine Woche LEBEWOHL zu sagen.

30.03.2009

Um 6:30h wurden wir wie jeden morgen geweckt um die Routinemesssungen zu machen. Um 8h gabs dann wieder Frühstück . Um 9:15h bekam ich dann wieder meine Lymphdrainage und um 10h kam Dr. Thaller und wollte sehen was meine 90 Grad machen und wie ich mein Knie beugen kann.
Er war zufrieden und ich fragte ihn wie das ist mit der Spannung im Knie. Er meinte das sei ganz normal, da dort die Haupteintrittsstelle des Marknagels sei. Durch Schwellung und so. Das würde aber auch ganz bald weggehen.
Dann hatte ich heute das erstemal selbständig verlängert. Es hat sehr gut geklappt und man spürt ja wirklich garnichts dabei.
Schmerzen hatte ich im Bett eh keine. Erst beim Laufen, wenn das Blut in das Bein schießt...



Heute hatte ich beim Laufen üben im Gang Sebastian kennengelernt. Er hatte mit 15 einen Mopedunfall, seitdem wollte sein Knochen nicht mehr wachsen. Er läßt seinen linken Oberschenkel um 4 cm verlängern.

31.03.2009

Die Nacht war mal wieder schrecklich. Schmerzen und nicht wissen wie hinliegen...
Dann hatte ich noch zwei Nasenoperierte in meinem Zimmer. Das war das absolute Schnarchkonzert. Bin fast wahnsinnig geworden und hätte die Sr am liebsten gefragt, ob sie mich mit dem Bett in den Gang schiebt.
Dann hatte ich nach dem Mittagessen Lymphdrainage und KG.
Das Kniebeugen bereitet mir inzwischne schon etwas Sorge, aber meine KG meinte nur "Machens sich keine Gedanken!"
Um 15h bin ich alleine runter zum Kiosk um Kaffee zu trinken. Kurz daruf kam Sebastian und wir haben noch was getrunken und gequatscht.
Um 17:15h kam Dr. Thaller und ich habe ihn auf die Schmerzen beim Bein herunterhängen lassen angesprochen. Er meinte, da ich wohl zu Schwellungen neige, müsse ich evtl Kompressionsstrümpfe bekommen und mich auch zuhause noch spritzen (Thrombosespritze). Ich solle das mit Prof. Dr. Baumgart noch besprechen.
Und da es in meinem Bein immer so knackt, dazu meinte er, das läge daran, dass der Knochen jetzt eben leicht auseinander ist und die beiden Schnittstellen aneinander reiben(oder irgendwie so halt). Das würde aber mit der Verlängerung besser werden.



Hier habe ich mal gefragt, was unter welchem Pflaster steckt.

*1   Untere Verriegelungsschraube
*2   Stellschraube
*3   Hilfsbohrung
*4   Wadenbeindurchbruch
*5   Schienbeindurchbruch
*6   Stabilisierungsschraaube
*7   Verriegelungsschraube
*8   Marknagel
*9   Schraube für Drehkontrolle
*10  Redong

Die OP ging ca 4 Stunden.

02.04.2009

die Nacht war gut. An diesem morgen hatte ich das erstemal alleine geduscht. Ging einigermaßen. Alles etwas komplizierter, musste mir alles zurechtlegen usw... aber es ging. Als ich fertig war kam Kadir zur Lymphdrainage. Es war mal wieder sehr angenehm!!! Ich fragte ihn, ob ich selbst auch etwas gutes dafür tun könne. Er meinte, ich solle imer wieder beim Beine hochlegen mit den Zehen so "pumpen" und mit den Händen ganz sanft Richtung Leiste streichen.
Danach kam dann gleich Fr. Lohr zur KG.  
Beim Getränkebuffet habe ich kurz Rast gemacht und da hat mich eine Frau angesprochen, die auch eine Verlängerung hinter sich hatte. Gabi hatte allerdings eine Odysee an Schmerzen hinter sich. Sie hat sich nur den Empfänger entfernen lassen, da der sie gestört hatte. Und man musste einen Nagel einschlagen, der irgenwie mit rausgewachsen ist. 
Vor Schmerzen hatte sie dann auch die Verlängerung vorzeitig abgebrochen. Statt 3,6cm hat sie nur 3cm verlängert.
Um 15h wollte ich mal auskundschaften ob man irgenwo raussitzen kann und unterwegs habe ich dann Gabi wieder getroffen, die mir sagte, sie hätte einen Balkon im Zimmer. Sie lud mich dann zu sich auf den Balkon ein um zu quatschen, was wir dann auch fast eine Stunde bei strahlendem Sonnenschein gemacht haben. Sie erzählte mir, dass sie mit 11 Jahren einen schlimmen Unfall hatte. Sie wäre hinter dem Bus vorgerannt und wäre von einem Auto erfasst worden und 8 Meter weit geschleudert wurde. Beim Aufprall wurde dann oberhalb dem Knie der Oberschenkel durchbrochen. Dabei wurde die Wachstumsfuge verletzt und somit wuchs der Knochen nicht mehr. 

Professor Dr. Baumgart meinte, ich könnte am Samstag nach hause gehen, aber da ich am Montag schon wieder ins ZEM kommen sollte, fragte ich, ob ich noch bis Montag hier bleiben könne. Das war dann auch zum Glück kein Problem. 

03.04.2009

An diesem morgen bin ich das ketzte Mal in den Genuss der Lymphdrainage und der Krankengymnastik gekommen. Fr. Lohr hat mit mir das Treppensteigen ausprobiert. Es ging eigentlich ganz gut und sie hatte an meinem Gangbild nichts auszusetzen.
Von den Schmerzen war es heute absolut spitze. Hatte heute beim Gehen sogar meine Ferse auf den Boden bekommen. Der seitliche Schmerz läßt immer mehr nach.
Allerdings war mir an diesem morgen etwas übel. Ich denke, es kam von den Schmerzmitteln.
Und noch etwas habe ich heute das erste mal seit der OP gemacht. Ich war draußen im Patientengarten. Es war schön warm und es hat schon überall geblüht...






04.04.09

Heute habe ich die Tramal-Tabletten abgesetzt, da es mir gestern so übel war und Kopfschmerzen hatte. Mit den Novalgin-Tabletten kam ich erstmal ganz gut klar. Die Spannung stieg vor der Nacht.
Um 16h kam der Professor. Er meinte, dass ich die Fäden am Montag gezogen bekomme. Um 17:30h haben mich Malle und Kalle besucht. Sie haben Sr Anja überzeugen können, dass ich dringendst frische Luft benötige und wir einen Ausflug zur Nymphenburg machen dürfen. 

( DANKE!!!) 
Wir konnten uns einen Rollstuhl ausleihen und los gings. 




Um 19h sind wir dann wieder aufs Zimmer gekommen und Kalle und Malle sind nach hause gegangen. Dann kam Sr. Anja und ich musste mich das erste Mal alleine spritzen. Ging erstaunlich gut!

06.04.2009

Heute ging`s nach Hause, aber vorher musste ich noch ins ZEM kommen um das erste Röntgenbild nach der OP zu machen und die Fäden ziehen zu lassen.





Hier kann man genau sehen wie der Knochen schon auseinander ist. Das Runde ist der Empänger, den ich von aussen aktiviere. Die Kabel führen zum Motor, der dann letztendlich den Nagel auseinanderfahren lässt. Man kann auch schon leicht den Schatten der Knochenneubildung erkennen.
Verlängerung: 11mm



Hier sieht man das Bein von der Seite. Man sieht hier, dass das Wadenbein auch durchtrennt wurde.






08.04.2009

Nun bin ich schon den 3. Tag zuhause und ich bin völlig deprimiert. Ich habe solche Schmerzen. Gestern Abend dachte ich, ich sterbe. Nach dem  3. Mal verlängern hatte ich solche Schmerzen... 
Am Schienbein hat es gezogen und die Wade fühlte sich an als hättte ich einen Krampf nach dem anderen.
Auch mein Steißbein schmerzte bei manchen Bewegungen.
Weiß nicht, wie ich das noch solange aushalten soll. Heute hatte ich das erste mal KG. Man könnte meinen, dass sich danach alles etwas lockerer angefühlt hat.

14.04.2009

Heute bekam ich das erste Mal Lymphdrainage und sehr viele Tips:

- mindestens 2l am Tag trinken
- Brennessel- oder Kirschblütentee trinken
- kalte Beindusche min. 3 x tgl. (ca. 10sec.)
- Fuß hochlegen - Zehenspitze höher als    Nasenspitze
- keine engen, einschnürenden Socken und Slips tragen
- Kompressionsstrümpfe tragen, allerdings morgens erst ca.  2 Std nach dem Aufstehen   
- Thrombosespritzen

15.04.2009

Kontrolltermin im ZEM
Abfahrt um 6:15h mit meiner Mum
Ankunft in München um 10:30h



Verlängerung: 18mm

Um 12h waren wir im ZEM schon wieder fertig! Juhuu!

24.07.2009

Nächster Kontrolltermin. Mum und ich waren um 10:45h im ZEM und haben es um 16:10h wieder verlassen. Dazwischen war nur das Röntgen und etwa eine Viertelstunde der Prof.Dr. Baumgart an der Reihe...von dem ich mir dann auch noch sagen lassen musste, dass ich beknackt sei!  Auf meine Frage, ob es schlimm sei, dass es bei mir im Knie immer so knackt, meinte er nur:" Ja, das ist schon schlimm - dann ist man nämlich be-knackt!".
Daraufhin bedankte ich mich und er meinte mit einem Lächeln im Gesicht dann:" Nein! Solange es nicht wehtut, ist das nicht schlimm!"



Verlängerung: 25mm

04.05.2009

Kontrolltermin im ZEM.
Wartezeit: 10h - 14h, davon eine Stunde bei Professor Dr. Baumgart.
Wir waren so lange beim Professor, da sich ein Problem herausgestellt hat. Auf der Standbildaufnahme konnte man erkennen, dass sich eine Schraube gelockert hatte.



Jetzt bin ich nicht nur beknackt, sondern hab auch noch eine Schraube locker!

Man muss nochmal operieren. Die Schraube wieder anziehen oder evtl. wohl die Antenne austauschen. Das muss dann während der OP entschieden werden. Es gibt also auf jedenfall wieder eine Vollnarkose. Und am 06.05.2009 muss ich wieder ins KH Barmherzige Brüder kommen.
Ich habe lange nicht begriffen, was eigentlich Sache ist. Erst am Ende der Heimfahrt ist mir bewußt geworden, was auf mich zukommt. Wieder ins KH liegen. Narkose mitmachen, evtl Übelkeit, Schmerzen...

06.05.2009

Ankunft im KH um 14h auf Station 1-3. Es war ein 2-Bett-Zimmer. Meine Zimmernachbarin war gerade im OP es standen nur ihre Schuhe da und ich stellte mich auf ein paar interessante Tage ein.



Die Aufnahme auf Station verlief recht chaotisch. Eine Schwesternschülerin fragte mich ihren Bogen ab und meinte am Schluß etwas vom linken Bein. Ich sagte gleich, dass sie bitte mein linkes Bein in Ruhe lassen sollen. Das sei ganz gesund. Irgendwas schien falsch notiert zu sein.
Dann etwas später kam die Anästhesistin, quatschte mit mir alles durch und redete dann was von dem rechten Oberschenkel. Ich sagte wieder leicht besorgt, dass es bei mir nur die Schraube im rechten Unterschenkel ist, die korrigiert werden muss. Und ihr viel auf, dass die Laborwerte fehlten, wobei Professor Dr. Baumgart meinte, dass ich die nicht benötige. Ich war danach nervlich ziemlich platt. Ich bekam ziemliches Muffesausen und konnte lange nicht einschlafen. Meine Zimmernachbarin kam auch nicht mehr aufs Zimmer, da sie eine sehr lange OP hatte und die Nacht in der Intensivstation verbringen musste.
Ausserdem wartete ich verzweifelt auf Professor Dr. Baumgart, da ich ihm noch beichten wollte, dass ich gestern zuhause mit den Krücken auf der Treppe ausgerutscht, und voll auf mein Bein getreten bin und natürlich wissen wollte, was es mit den Laborwerten auf sich hat. Nicht dass es morgen heißt, "Tut uns leid, keine Laborwerte, keine OP." 
Irgendwann um 21:30h erreichte die Schwester Prof. Dr. Baumgart telefonisch und es wurde alles geklärt. Er hatte kurz mit mir geredet und meinte, dass man jetzt  nichts ändern könne, er schaut sich das Bein morgen vor der OP nochmal an, und Blut würde morgen früh abgenommen werden.

07.05.2009

Leider war ich heute erst als 2. im OP dran. Musste also auf unbestimmte Zeit warten bis ich an der Reihe war. Musste mich aber gleich nach dem Aufstehen auch schon fix und fertig für die OP in Schale werfen. Irgendwann kam dann noch einer und hat mir Blut abgenommen. Obwohl ich nichts mehr trinken durfte, musste ich ständig aufs Klo. Aufregung?!?
 Ich bekam meine "Müdigkeitspille", und beim lesen sind mir auch schon langsam die Augen zugefallen. 
Um 9:30h kam Schwester Lucija um mich in den OP zu fahren. Es verlief alles wie beim Letztenmal. Ich war nur noch gesprächiger als beim erstenmal. Bevor ich in den OP-Saal geschoben wurde kam Prof. Dr. Baumgart zu mir.
Er schaute sich kurz noch mein Bein an und dann wurde ich weiter geschoben. In irgendeinen Vorraum des OP-Saals, solange der noch gereinigt werden musste. Da wurde mir unter Fluchen  eine Nadel gesetzt. Irgendwann kam der Anästhesist und ich wurde vollends reingeschoben. Dort musste ich auf eine andere Liege klettern und wurde festgeschnallt. und angestöpselt.. Dann trat der Anästhesist an meinen Kopf un redete noch irgendetwas über schöne Träume und dass es mir danach wieder gut gehen wird. Dann legte er mir die Maske auf das Gesicht. Er meinte, ich solle jetzt erstmal noch ein paar Züge von dem guten Sauerstoff einatmen. Er wisse, dass es mehr nach Kunststoff rieche, aber es sei guter Sauerstoff. Dann stellte er um und sagte:" So, und jetzt schlafen Sie gut!". Die ersten 3-4 Züge merkte ich nicht und ich dachte:" Ihr kriegt mich nicht!" Aber keine Chance. Ich merkte erst wieder etwas, als ich bedämmert im Aufwachraum lag. Dieses Gefühl ist toll. So entspannt. Man könnte sich daran gewöhnen. So um 13:30h wurde ich auf Station gebracht. Dort schlief ich überwiegend. Ibekam nur am Rande mit, dass meine Bettnachbarin Besuch hatte und die Schwestern ab und zu reinschneiten. Am Abend ging ich aufs Klo und mein Kreislauf klappte natürlich wieder zusammen. Ich schwitzte wie blöd und mein frisch angezogenes T-Shirt war patschnass. War ich froh, als ich wieder im Bett lag. Später wurde mir mal ziemlich übel und ich bekam eine Infusion. Und dann gings auch.

08.05.2009

Die Nacht war okay, außer das Bett war dieses mal nicht mehr so bequem wie beim letzten Aufenthalt.
Heute motgen war ich wieder auf Toilette. Etwas wackelig, aber es ging.
Um 08:30h kam Dr. Thaller und ich erzählte ihm warum ich hier bin. Ich meinte, ich sei wohl zu stark "aufgedappt". Da musste er lachen.
Außerdem meinte er, dass ich aus seiner Sicht das KH morgen schon heute wieder verlassen kann. Ich solle das aber mit Prof. Dr. Baumgart besprechen.
Ab da wartete ich sehnsüchtig auf den Anruf von ihm.
Meine Bettnachbarin war eine ganz Liebe. Wir haben uns super gut verstanden. Sie kommt aus Rottenburg und hat sich ihr zweite Bein machen lassen. Letztes Jahr hat sie ihr linkes Bein 10cm verlängern lassen. Wahnsinn!!!



Das ist Christa



Sie hat die Verlängerung in Ober- und Unterschenkel.

Beim Mittagessen rief mich Prof. Dr. Baumgart an und bestätigte, dass ich nach Hause dürfe. Die OP sei sehr gut gelaufen.
Ich rief danach sofort meinen Dad an, und er mache sich gleich auf den Weg zu mir.

11.05.2009

Heute musste ich gleich wieder nach München ins ZEM zur Kontrolle kommen.



Prof. Dr. BAumgart war zufrieden.

Nach dem ZEM habe ich noch Ina in einer anderen Klinik in München besucht. Wir haben uns auch übers Internet kennengelernt. Sie hatte eine Beinverkürzung. Unter Links findet ihr auch ihre homepage.



02.06.2009

Seit einer Woche habe ich sehr unangenehme Schmerzen oberhalb des Sprunggelenks und meine 90° bekomme ich aktiv auch nicht hin. Dann habe ich so einen ekligen Schmerz, evtl Nervschmerz (?) in Wade und Gesäß. Nachts habe ich Schmerzen beim Auflegen der Wade und in der Kniebeuge. Jetzt bin ich natürlich etwas frustriert und mir sehr unschlüssig, was ich tun soll. Soll ich Prof. Dr. Baumgart auf dem Handy anrufen? Soll ich mal zum Röntgen gehen? 
Ich habe nichts getan un einfach gehofft, dass alles okay ist.
Heute im ZEM bekam ich dann die Bestätigung, dass alles gut ist. Die Schmerzen wohl daher kamen, dass sehr zügig verlängert wurde. Ich jetzt auch das Sollmaß erreicht habe, sogar einen mm zuviel. Aber das sei nicht schlimm, da sich dies wieder "stauchen" kann.



                        Nachher              Vorher ( mit Unterlage)



Mit Prof. Dr. Baumgart im Gespräch.



15.06.2009

Kontrolltermin


Neuestes Röntgenbild

22.06.2009

Juhuu!
Die letzte Thrombosespritze! 
Mein Bauch ist schon ganz blau! Endlich haben die "Qualen" ein Ende!

06.07.2009

Kontrolltermin

Heute bin ich das erste mal mit dem Zug gefahren. Es ging sehr gut. Man kann etwas mehr machen als im Auto. Ich habe gelesen und MP3 gehört. Und das Zug fahren hat eben auch so ein ganz besonderes Flair. Der einzige Nachteil ist, dass man nicht im vorraus weiß, um wieviel Uhr man die Rückfahrt bucht. Wartet man nur 2 Stunden oder wie diese mal 4,5 Stunden? Naja, aber egal!
Ich war diese mal etwas enttäuscht von meinem Röntgenbild. Habe gedacht man sieht schon etwas mehr. Der neue Kollege von Professor Doktor Baumgart meinte auch, dass die Kallusbildung etwas besser sein könnte. Es sei aber nicht Besorgniserregend.



Auf dem unteren Bild kann man den Vergleich zum vorherigen Bild sehen. Oben: 06.07.2009   Unten: 15.06.2009



12.07.2009

12.07.2009

Ich war im Schwimmbad und bin geschwommen. Es funktioniert einwandfrei. Endlich mal ohne Krücken sich fortbewegen zu können ist ein irre Gefühl!!!

14.07.2009

Heute hatte ich meine letzte Lymphdrainage bei Herrn Engels.
Ich hoffe, dass ich das Anschwellen meines Beines auch so in den Griff bekomme.
Mit meinen Kompressionsstrümpfen komme ich nämlich auch nicht so gut klar, da ich am Rand wo das Gummi ist einen richtigen Ausschlag bekommen habe. Lauter rote Punkte. naja, mal abwarten, vielleicht kam es auch nur vom Schwitzen.

03.08.2009

Kontrolltermin in München
Professor Dr. Baumgart ist nicht ganz so zufrieden mit meinem Knochenwachstum. Es gibt kaum einen Unterschied auf den Röntgenbildern zum letzten Mal. Ich bin ganz schön frustriert.
Er meinte, dass wir jetzt mal abwarten bis in vier Wochen und wenn es da noch nicht voran geschritten ist, müsste man sich überlegen, ob man  eine Spongiosa - Verpflanzung macht.
Da wird aus dem Beckenkamm Knochenstruktur entnommen und in die zu wachsende Stelle eingesetzt. Damit soll das Wachstum aktiviert und unterstützt werden.

Mein aktuelles Röntgenbild folgt noch.

Da ich mit meiner Familie in 2 Wochen in den Urlaub gehen und ich auch etwas mobil sein möchte, habe ich Prof. Dr. Baumgart gefragt, ob ich Motorroller fahren darf. Und er hat "Ja" gesagt. Ich benötige hierfür keine Beine, da der Roller Automatik hat. Nur zum Anhalten, aber da kommt ja kaum Belastung auf das Bein. Ich solle aber gut aufpassen.
Vom Cousin meines Mannes konnten wir uns einen Roller ausleihen...und es ist super! Endlich wieder mobil und nicht mehr in allen Dingen auf andere angewiesen.

04.08.2009

Heute bin ich ins Fitnessstudio gegangen und habe mir einen Trainingsplan machen lassen. Ich muss endlich wieder körperlich tätig werden.
Ich bin gleich mal 20 Minuten Fahrrad gefahren (Heimtrainer), geht super!
Und dann habe ich noch einige Geräte für die Arme, Rücken und Bauch gezeigt bekommen. Außerdem noch die Beinpresse mit der ich auch mein rechtes Bein trainieren kann. Man fühlt sich gleich besser und fitter! Das habe ich jetzt vor 2x mindestens die Woche zu machen.

14.08.2009

Eine ganz liebe Chorkollegin von mir hat mir aus ihrem Urlaub 3 Sorten Globuli geschickt, die ich nehmen soll um meinem Knochen beim Wachsen zu unterstützen.

Ruta D12
Symphytum D12
Calcium phosphoricun D12

Die soll ich nehmen im Abstand von einer halben Stunde, 1 mal täglich jeweils 3 Globuli.

Das mache ich jetzt ganz konsequent. Und hoffe, dass es hilft.

Ausserdem nehme ich ganz normal mein Calcium, allerdings habe ich mir da was anderes besorgt. Ich konnte die Brausetabletten nicht mehr schlucken. So was ekliges... :-) Ich habe mir im
dm-Markt eine 300 Stück - Packung Calcium - Tabletten gekauft. Da in denen aber auch noch Vitamin D drin ist und man da ja mit der Dosierung aufpassen sollte, habe ich meine Vigantoletten angepasst und nehme nun 3 x tgl die Cakciumtabletten und 1 1/2 Vigantolletten tgl.
Ausserdem habe ich mir noch Magnesium zugelegt, da ich immer wieder so komische Minikrämpfe in den Waden habe. Seither ist es gut.


26.08.2009






Unser Urlaub war toll! 11 Tage im Tannheimer Tal. Ich habe sehr viel gelesen, am See gelegen, mich gesonnt (was dem Knochenwachstum auch gut tut), Schlauchboot gefahren, geschwommen und Roller gefahren.



31.08.2009

Kontrolltermin in München



Juhuuu! Meine Globulis scheinen gewirkt zu haben. Es hat sich etwas getan, was man auf dem Bild auch schön erkennen kann.
Auf dem nachfolgenden Bild (Vorderansicht) kann man ein Bild von dem letzten Kontrolltermin von vor 4 Wochen sehen (rechts) und daneben das aktuelle Bild (rechts).



Man kann gut sehen, dass der Knochen auf der Aussenseite schon etwas mehr Knochen gebildet hat als in der Innenseite.
Prof. Dr. Baumgart war zufrieden.
Ich darf jetzt schon ein paar ganz wenige Schritte mit Vollbelastung machen. Aber nur ganz vorsichtig.
Bin ich froh, endlich geht es voran. die zeit an den Krücken ist schn eine Sache, die meine Nerven auf die Probe stellen. Aber ich darf nie mein Ziel vor Augen vergessen.

12.10.2009

Es gibt Neuigkeiten!!!
Professor Dr. Baumgart ist mit meinem Bein eigentlich ganz zufrieden. Er hat mir die Erlaubnis zum Autofahren gegeben und ich darf zuhause , natürlich vorsichtig und langsam, ohne Krücken gehen. Längere Strecken weiterhin mit Krücken... Mensch! Das sind Neuigkeiten!!! Juhuuu! Endlich wieder mobil! Natürlich wird jetzt auch in der KG ganz anders gearbeitet. Ich glaube, es geht jetzt aufwärts. Die Knochenbildung ist soweit auch gut, alledings ist immernoch die Innenseite etwas langsam; wie man auch auf den Röntgenbilder sehen kann.


von der Seite


von vorn

16.10.2009

Autofahren geht super. Ich merke dabei gar nicht, dass mein Bein noch nicht ganz in Ordnung ist. Es tut nichts weh und es macht ja soooo viel Spaß wieder selbst auf dem Fahrersitz zu sitzen und nicht immer jeden anzubetteln dies und das für einen zuerledigen.
KG üben wir gerade das Abrollen.

Kontrolltermin am 23.112009

Prof. Dr. Baumgart war zufrieden mit meinem Bein.
Und ich erst mit ihm!!! Ich war um 11h schon wieder fertig!
Wie das Röntgenbild zeigt, ist mein Knochen an der einen Stelle immernoch nicht zusammen gewachsen - wider meinen Erwartungen.



Er hat aber nur gesagt, dass das schon noch wird und man müsse eben darauf achten, dass es zeitgemäß bleibt.
Hier der Vergleich zum letzten Mal. Oben neu - unten alt.



Der Nagel kommt frühestens in einem Jahr wieder raus.
Beim Gehen müsse ich noch auf das Abrollen mehr achten, aber ich kann bei der Krankengymnastik nun auf Vollbelastung gehen. Was das Gehen an sich angeht, hat sich nicht viel geändert. Ich darf ohne Krücken gehen, nur keine längeren Strecken. Ich dürfte sogar reiten, aber nicht runterfallen, was bei meinen 2 Zicken gar nicht so leicht ist.

Vor 4 Tagen bin ich auf dem Grabstein meiner Oma ausgerutscht und mich hat es voll auf die Seite gesetzt. Gott sei Dank auf die linke. Hab jetzt einen rießen blauen Fleck am linken Schienbein und Schürfwunden am Knie. Mein rechtes Bein hat keinen Kratzer abbekommmen!!!

Seit 2 Wochen laufe ich regelmäßig spazieren. In der KG habe ich feststellen müssen, dass ich null Muskulatur in meiner rechten Seite besitze. Das heißt es nun wieder langsam aufzubauen.

Und wo ich schon am Jammern bin : seit 1 1/2 Wochen habe ich wahnsinnige Schmerzen im Steißbein. Ich hatte mir das bei der Geburt meines ersten Sohnes gebrochen ( ja, sowas geht! ) und seither eben bei langem Sitzen oder Fahrradfahren tut es irgendwann etwas weh. Nun habe ich aber solche Schmerzen...die Zugfahrt gestern war der Horror!!! Prof. Dr. Baumgart meinte, das könne gut sein und ich solle wenn möglich mal ca. 6 Wochen probieren mein Steißbein voll zu entlasten, da es sonst sein kann dass  die Schmerzen chronisch werden. Also heißt es nun ein Ringkissen immer dabei zu haben.

06.12.2009
Habe gerade einen 5km-Spaziergang hinter mir. Ging echt gut, aber den Berg runter...:-/
Natürlich noch mit Krücken, aber überwiegend bin ich zuhause ohne unterwegs. Fühlt sich gut an!!!



18.01.2010
Heute war ich wiedermal in München. Das Wartezimmer war rappelvoll. Zum Glück sind gegen später auch noch Martina und Carmen gekommen. Martina kenne ich vom ZEM und Carmen hatte mich angeschrieben über Lauras Seite glaube ich.
Somit war es kurzweilig. Hier ein kleiner Gruß an euch Beide!!!

Als dann Professor Dr. Paumgart kam und sich das Röntgenbild und mein Bein anschaute war er sehr zufrieden und meinte, dass ich jetzt meine Krücken zur Seite stellen könne, kein Sport ausser Radfahren und Schwimmen machen dürfe und einfach auf meinen Körper hören solle. Sprich wenn das Bein weh tut - etwas langsamer machen!

Hier mein aktuelles Röntgenbild:



Wie man unschwer erkennen kann ist der Knochen immernoch nicht komplett zusammen gewachsen, aber der Professor meinte, dass das in Ordnung ist und es vollends von alleine zugeht und der Nagel voraussichtlich schon im Herbst entfernt werden kann. Juhuu!
Jetzt werde ich weiterhin kräftig meine Muskulatur trainieren und nach vorne schaun.

01.03.2010
Kontrolltermin in München
Anfahrt war beschissen - Zugverspätung und so weiter...
Eine Stunde Aufenthalt beim Professor! Er war zufrieden. Beim Knochenzusammenwachsen hat sich was getan. Krankengymnastik brauche ich keine mehr. Ich soll jetzt einfach vermehrt Fahrradfahren, schwimmen usw...
Kommen muss ich erst wieder in 3 Monaten.

21.06.2010
Kontrolltermin



21.08.2010
Ab in den Urlaub nach Schwangau am Forggensee...



Radfahren,...



Wander,...






Ruinen besteigen,...



...alles mit meinem Bein.
Allerdings war es zum Teil echt grenzwertig. Ich hatte schon vor dem Urlaub zeitweise sehr unangenehme Schmerzen. Vorallem im Schienbein ein seltsames Brennen. Es machte mir echt Angst, sodass ich beschloss vom Urlaub aus zu Professor Dr. Baumgart ins ZEM zu fahren.

30.08.2010



Er konnte mich beruhigen. Das Röntgenbild war föllig in Ordnung. Es scheinen Schmerzen zu sein, die mit der Abstosung des Metalls zu tun haben könnten. Ich war erleichtert, aber Professor Baumgart legte mir nahe, dass ich die Tätigkeiten, welche mir Schmerzen bereiten, meiden solle; da es sonst im blödsten Fall zu chronischen Schmerzen kommen könnte.



Fortsetzung folgt...







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NEWS
Entfernungs-Operation vom Marknagel: 14.Oktober 2010
 
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